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Wenn Sie neu auf dieser Seite sind und wenig Erfahrung mit dem Internet haben, sollten Sie sich zunächst einmal die “Hilfe?” Seite (rechts oben) durchlesen.

Wenn Sie der Bundesregierung nicht länger glauben, dass alle für den Steuerzahler – und dessen Kinder und Enkelkinder – teuren Rettungsaktionen in der Vergangenheit “alternativlos” waren, dann klicken Sie hier: Alternativen

Aktuell: FED Liquiditätshilfen 2007-2010 und “Mollath betrifft jeden von uns

Für die Medienvertreter ist ein separater Pressebereich vorgesehen.  Dieser steht allen Medien (Print/TV/Internet) nach Registrierung für Recherchen zur Verfügung.

Aus aktuellem Anlass bitten wir die Presse- und Medienvertreter/Innen bei Recherchen im Pressebereich dieser Homepage die Regeln des Datenschutzes zu beachten.  Die Veröffentlichung von Artikeln dieser Homepage ist mit Angabe der Quelle (www.hre-squeeze-in.de) ausdrücklich erwünscht.  Allerdings sind Eigennamen nach den Datenschutzregeln zu anonymisieren. Nach Rücksprache und mit Zustimmung des jeweiligen Autors können ausnahmsweise auch Klarnamen verwendet werden.

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WWW.HRE-SQUEEZE-IN.DE 11.03.2012

Dies ist die Homepage der Aktionäre, die auf den Hauptversammlungen der Hypo Real Estate Holding AG (WKN: 802770 und ISIN DE0008027707) am 02.06.2009, 13.08.2009 und 05.10.2009 gegen den Squeeze-out gekämpft haben. Am 5. Oktober 2009 wurde die HRE voll verstaatlicht. Mittels eigens für die HRE geschaffener Gesetze, dem Gesetz zur Errichtung eines Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMStFG) und dem Gesetz zur Beschleunigung und Vereinfachung des Erwerbs von Anteilen an sowie Risikopositionen von Unternehmen des Finanzsektors durch den Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMStBG) wurde in bisher nie dagewesener Form in das Eigentumsrecht von Aktionären (Art 14 GG) eingegriffen.

Zuerst wurde die Anteilsquote, die gesetzlich erforderlich ist, um einen Ausschluss von Minderheitsaktionären herbeizuführen, zugunsten des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) von 95% auf 90% des Grundkapitals reduziert. Sodann wurde die notwendige Beteiligungsquote mittels einer punktgenauen Kapitalerhöhung herbeigeführt, an der die Unternehmenseigner, wir Aktionäre, nicht teilhaben durften. Schließlich hat der SoFFin seine Machtposition ausgenutzt, um den Ausschluss der übrigen Aktionäre durchzusetzen. Die nach dem Aktiengesetz (AktG) geschuldete Barabfindung hat er dabei selbst, noch dazu unter Verstoß gegen höchstrichterliche Bewertungsmaßstäbe, festgesetzt. Anders als die Kleinaktionäre der IKB Industriebank AG und der Commerzbank AG sollen wir Aktionäre der HRE damit nicht die Möglichkeit erhalten, nach der Finanzkrise über steigende Kurse die eingetretenen Verluste wieder auszugleichen.

Andere EU-Staaten sind da aktionärsfreundlicher vorgegangen. Man wusste, dass die vielen Kleinaktionäre keine Schuld am Desaster hatten und bei vielen die Altersvorsorge geschädigt wurde. Belgien hat bei der Fortis-”Rettung” (Verstaatlichung) die Aktionäre mit dem Verbleib des Nichtbank-Vermögens bei der Fortis SA entschädigt und dazu je Altaktie einen Besserungsschein akzeptiert, der den Altaktionären Ansprüche aus den zukünftig zu erlösenden Gewinnen aus den “Giftpapieren” zuteilt. Die “Giftpapiere” wurden in 2008 zu Niedrigstkursen von einem staatlichen Fonds übernommen.

Anfangs wussten wir noch nichts über die in der Finanzkrise 2008/2009 streng geheim gehaltenen Krisenkredite der FED/USA an das vermeintlich “rettende deutsche Bankenkonsortium“.  Ein Bankenkonsortium, das damals selbst massive Liquiditätsprobleme hatte, gab am 27./28.09.2008 (sog. 1. Rettungswochenende) vor, die HRE retten zu können, und hat sich dazu die fehlenden Milliarden heimlich von der FED/USA geliehen.  Dies war ein risikoloses Zinsdifferenzgeschäft auf Kosten des Steuerzahlers.  Seit 01.12.2010 wissen wir wesentlich mehr und werden dafür sorgen, dass der Wähler und Steuerzahler die ganze Wahrheit erfährt.

FED Liquiditätshilfen 2007-2010

Analysen von Bloomberg bezüglich aller Banken weltweit
Deutsche Bank,
06.11.2008, 66 Milliarden USD von der FED
HRE, 04.11.2008, 28,7 Milliarden USD von der FED
Commerzbank, 16.07.2009, 22 Milliarden USD von der FED
Dresdner Bank, 02.07.2008, 18,4 Milliarden USD von der FED
Commerzbank + Dresdner Bank: 22,0 + 18,4 = 40,4 Mrd.$
BayernLB,
08.10.2008, 10 Milliarden USD von der FED
WestLB, 15.01.2009, 7,3 Milliarden USD von der FED
HSH Nordbank, 18.12.2008, 6,2 Milliarden USD von der FED

Im direkten Vergleich bezüglich der heimlich beanspruchten FED Kredite: 
Deutsche Bank, HRE, Commerzbank, Dresdner Bank, BayernLB, WestLB

Es ging am sog. 1. Rettungswochenende (27./28.09.2008) in Wahrheit nicht um die Rettung der HRE sondern um die Rettung des deutschen Bankenkonsortiums (vgl. Der Tagesspiegel, 13.09.2009, “Die Geretteten” von Harald Schumann).  Herr Dr. Ackermann beschreibt dies ganz offen vor dem 2. Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages, 16. Wahlperiode, am 28.07.2009 in öffentlicher Sitzung (Protokoll Nr. 15, Seite 116, rechte Spalte, Absatz 3): “Dadurch dass man die HRE als Problemfall isoliert hat – und das hat man eigentlich mit diesem Programm dank der  Regierungsunterstützung erreicht -, war nicht mehr die Commerzbank im Gerede oder die Deutsche Bank oder eine andere Bank, es war dann fokussiert auf die HRE.” Der Wähler und Steuerzahler hat bisher noch nicht verstanden, was Dr. Ackermann da offen zugegeben hat.

Alleine sind wir machtlos, zusammen aber stark!

Sie können sich uns anschließen. Wir nehmen keine Mitgliedsbeiträge, freuen uns aber über fachliche und organisatorische Unterstützung, die wie folgt aussehen kann:

  • Registrieren Sie sich auf dieser Webseite (linke Spalte unten) im exklusiven Bereich für geschädigte HRE-Aktionäre.
  • Teilen Sie uns mit, mit welchem Beitrag Sie den Arbeitskreis geschädigter HRE-Aktionäre unterstützen wollen: z.B. Pressearbeit, Leserbriefe, Briefe an Politiker, Petitionen an den Bundestag, offene Briefe, Recherchen, Analysen, Telefonaktionen, Teilnahme an Demos und Gerichtsverhandlungen, Spruchstellenverfahren, eigene Anfechtungsklagen, etc.
  • Schließen Sie sich unserem Rechercheteam an und recherchieren Sie zum Thema HRE/pbb, Commerzbank, IKB, Morgan Stanley in den unendlichen Weiten des Internets.
  • Wir benötigen aber auch betriebswirtschaftliche Expertise. Es ist für das Spruchverfahren zur Überprüfung der angemessenen Abfindung auf Angemessenheit zu prüfen, ob die vorgelegte Unternehmensbewertung sowie die zugrunde liegenden Annahmen angemessen sind. Es spricht einiges dafür, dass die Unternehmensbewertung viel zu niedrig erfolgt ist.
  • Die Hypo Real Estate Holding AG bündelt das Neugeschäft in der Deutschen Pfandbriefbank AG (pbb). Diese Ertragspotentiale finden sich allerdings noch nicht in der Unternehmensbewertung. Die Meldungen über das Neugeschäft und die Refinanzierung der Unternehmensgruppe sind zusammenzutragen.
  • Lernen Sie uns bei einem Besuch der anstehenden öffentlichen Gerichtsverhandlungen (siehe Termine) kennen.

Bitte wenden Sie sich auch bei Rückfragen und zur Vermeidung unnötiger Doppelarbeit an: info@hre-squeeze-in.de.  Ende November lagen uns schon mehr als 300 Adressen geschädigter HRE-Aktionäre vor. Täglich kommen neue “Enteignete” hinzu.

Alle Beiträge auf dieser Webseite stellen lediglich die persönliche Einzelmeinung der Autoren dar und können keinesfalls eine Rechts- und/oder Steuerberatung durch einen professionellen Anwalt und/oder Steuerberater ersetzen.

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